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Schuhhaus Hübner - Familienbetrieb in 3.Generation


Anfang der zwanziger Jahre kam durch die Weltwirtschaftskrise der Schuhmacher Otto Sefrin aus Rheinland-Pfalz nach Zwönitz. Er hatte in der Pirmasenser Schuhindustrie gelernt und begann als Geselle bei seinem Bruder Jakob zu arbeiten. Im Jahre 1927 heiratete er Hildegard Bauer aus Niederzwönitz, und 1928 eröffneten sie in der Dorfchemnitzer Straße 1 ihre eigene Schuhmacherwerkstatt. Ein Jahr später wurde zur Straße hin ein Schaukasten angebracht und es begann der Handel mit Arbeitsschuhen.


Im Jahre 1936 wurde das Haus umgebaut und ein schöner Laden eingerichtet. In der damaligen Zeit war es nicht einfach einen Kundenkreis aufzubauen, da - so wie heutzutage auch - die Konkurrenz groß war: In der Langen Gasse gab es die Schuhgeschäfte Becher und Hahn, in der Bahnhofstraße hatte Jakob Sefrin Schuhmacherwerkstatt und Laden, auf der Niederzwönitzer Straße war der "Bock-Schuster" Bruno Oeser angesiedelt. Doch durch gute Arbeit und solide Preise entwickelte sich das Geschäft gut bis zum Ausbruch des Krieges. 1942 wurde Otto Sefrin zum Wehrdienst eingezogen. Die Werkstatt wurde geschlossen, den Laden betrieb seine Frau weiter. Die Umsätze im Geschäft wurden immer weniger. Neue Ware gab es nur auf Zuteilung, die mit dem Fahrrad - für uns heute unvorstellbar - von einem Großhändler aus Stollberg geholt wurde. 1949 kam Otto Sefrin nach 7 Jahren in russischer Kriegsgefangeschaft endlich nach Hause und die Werkstatt konnte wieder eröffnet werden. Ab 1950 begann auch seine Tochter Helga im Geschäft mitzuarbeiten.


Nach dem Tod im Jahre 1971 übernahm seine Frau Hildegard das Geschäft. Die Reparaturen erledigte nun die PGH Orthopädie-Schumacher in Aue. Ab 1985 führte Tochter Helga Hübner das Geschäft weiter als Komissionshändler der Konsumgenossenschaft Aue. Nach der Wende und der Auflösung der Konsumgenossenschaften arbeitete sie wieder als Selbstständige, nun unter dem neuen Firmennamen "Schuhhaus Hübner". Die ersten Nachwendejahre in Zwönitz waren geprägt vom Straßenbau. Das war für jedes Geschäft eine schwierige Zeit. Dazu kam, dass viele Kunden der Verlockung der Groß- und Billigmärkte erlagen. Trotzdem haben viele Kunden die Treue gehalten, andere kommen wieder, weil sie von den Massenprodukten enttäuscht wurden.


Im Juli 1994 übernahm Yvonne Lohse, die Tochter von Helga Hübner, das Geschäft in der 3. Generation. Der Laden wurde vergrößert und vollkommen neu eingerichtet. Nach dem Motto "Qualität und individuelle Beratung haben immer Konjunktur" möchten wir als Fachgeschäft mit einem umfangreichen Angebot an Markenschuhen und Hausschuhen für die ganze Familie zu günstigen Preisen auch in Zukunft für unsere Kunden da sein.

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